FOTOS von VENEDIG und FRANKREICH
Brief über meinen Roman von Venedig Il pleut.
Das ist die Meinung Dottor Marino Zorzi, die auf Deutsch übersetzte ist.
Originale auf Venezianisch folgt.
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Dottor Marino Zorzi |
Venedig, 9. Juni 2010
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Bassenkos neuer Roman handelt ausschließlich von Venedig. Bassenko ist Ausländer, und doch kennt er Venedig wie kaum ein anderer auf der Welt, besser als viele Venezianer. Er erkundete die entlegensten Winkel, durchquerte die gesamte Lagune, um die Seele dieser Stadt zu verstehen, die sich so sehr von allen anderen unterscheidet, und hielt das, was er sah und fühlte, mit seiner Kamera in Bildern voller Poesie fest. Diesmal benutzte er stattdessen einen Stift, mit dem er diese Welt malte, indem er schrieb, ohne Pinsel. So entsteht das Porträt eines Venedigs, das nur wenige sehen können oder sehen dürfen: Ein Venedig, das auf salzigem Wasser lebt, in den Kanälen der Stadt und der Lagune, zwischen Booten und Lastkähnen, in der Nähe von Fischen, Aalen, Krabben, das ein wunderschönes Venezianisch spricht, wie es nur wenige Menschen können. Beim Lesen füllt sich das Herz mit Melancholie und Bedauern, es ist, als würde man in einem Traum leben. Dies ist das Venedig vor vielen Jahrhunderten und auch das Venedig von gestern, das unsere Ältesten nicht vergessen haben: Vielleicht existiert es noch irgendwo, in einer kleinen Ecke. Aber wie lange noch? Werden wir eines Tages ein Museum sein, das von den Besuchern gekauft wird? fragt la Zermana am Ende des Buches: Vielleicht ist dieser Tag nicht mehr so fern. In der Zwischenzeit genießen wir das, was noch übrig ist, geführt von Bassenkos Hand und den Figuren, die er mit so viel Weisheit und Liebe geschaffen hat. |
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Originale venezianische Sprache ist:
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Dottor Marino Zorzi |
Venezia 9 Zugno 2010
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El novo romanzo de Bassenko xe na storia tuta veneziana. Bassenko xe foresto, ma el conosse Venezia come pochi al mondo, megio de tanti veneziani. El la ga zirada per cercar i loghi più remoti, el ga navigà in tuta la laguna per capir l'anema de sta cità cussì diferente da tute le altre, e el ga fissà quel ch'el vedeva e sentiva in imagini piene de poesia, servendose de la macchina fotografica. Stavolta invece el ga adoperà la pena, el ga piturà sto mondo co la scritura e no col penelo. Vien fora el ritrato de una Venezia che pochi pol veder, o sa veder: una Venezia che vive su l'acqua salsa, nei rii e nei canali de la laguna, in mezo ai sandoli e a le tope, vicin ai pessi, ai bisati, a le moleche, che parla un bel venezian, come adesso pochi sa far. Lezendo, el cuor se impenisse de malinconia e de rimpianto, par de viver in un sogno. Questa xe la Venezia de tanti secoli fa, e anca la Venezia de geri, che i vechi no ga desmentegà: forse in qualche angoleto la esiste ancora. Ma per quanto? Saremo un zorno un museo comprà dai visitatori?, se domanda la Zermana a la conclusion del libro: forse quel zorno no xe tanto lontan. Ma intanto godemose quel che resta, facendose condur per man da Bassenko e dai personazi ch'el ga savesto crear co tanta sapienza e tanto amor.
Unter Vorbehalt aller Rechte 2000
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